Stadthalle Wilhelmshaven

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03.05.2018, 20:00 Uhr

Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg

8. Sinfoniekonzert

Künstler:
Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg
(statt Shanghai Philharmonic Orchestra)
Lilya Zilberstein, Klavier / Juri Gilbo, Dirigent

Programm:
Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: „Melodrama“ und „Tanz der Gaukler“ aus „Schneeflöckchen“ und Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

Den Abschluss der laufenden Saison sollte bei den Sinfoniekonzerten Wilhelmshaven eigentlich ein Besuch aus dem „Reich der Mitte“ krönen, doch das Shanghai Philharmonic Orchestra kann aufgrund von Visa-Problemen seine angedachte Gastspielreise nicht antreten. Stattdessen gestaltet nun das Finale am Donnerstag, 3. Mai, um 20 Uhr in der Stadthalle Wilhelmshaven die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg. Bei der Besetzung der Solistin ändert sich wiederum nichts! Die bereits für das Gastspiel des chinesischen Orchesters angekündigte russische Star-Pianistin Lilya Zilberstein wird auch mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter der Leitung ihres Chefdirigenten Juri Gilbo wie angekündigt Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll interpretieren. Daneben stehen Auszüge aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Schauspielmusik „Schneeflöckchen“ sowie dessen Sinfonie Nr. 5 e-Moll auf dem Programm.

Die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg wurde 1990 von Absolventen des renommierten und traditionsreichen St. Petersburger Staatskonservatoriums gegründet und hat mittlerweile ihren Sitz in Frankfurt am Main. Mit rund 100 Konzerten pro Jahr und einem außergewöhnlich breitgefächerten Repertoire, das vom Barock bis zur Moderne reicht, hat es sich zu einem der gefragtesten Klangkörper Europas entwickelt. Aufgrund seiner vielbeachteten Virtuosität und kultivierten Klangkultur gastiert das Orchester regelmäßig mit Solisten von Weltrang in den wichtigsten europäischen Konzerthäusern und bei zahlreichen renommierten internationalen Festivals. Künstlerischer Leiter des Orchesters ist seit nunmehr 20 Jahren Juri Gilbo. Der ebenfalls am St. Petersburger Staatskonservatorium und anschließend an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main als Bratschist ausgebildete Musiker, studierte Dirigieren und Orchesterleitung bei den Dirigenten Luigi Sagrestano und Philip van Buren. Mit seiner künstlerischen Kontinuität am Pult des Klangkörpers ist es ihm gelungen, mit dem Orchester neue Maßstäbe zu setzen und es zu einem internationalen Spitzenorchester zu formen, das sich durch einen unverwechselbaren Klang in der Verbindung der legendären russischen Streicherschule mit den westeuropäischen Bläsertraditionen auszeichnet. Und so verwundert nicht, dass zu der Liste der Solisten, mit denen das Orchester regelmäßig Gastspielreisen unternimmt, so klangvolle Namen gehören wie Mischa Maisky, Sergei Nakariakov, Giora Feidman, Fazil Say, Edita Gruberova, Martin Stadtfeldt und Vadim Repin, aber auch Ute Lemper, Nigel Kennedy oder David Garrett.

Das Instrumentalkonzert des Abends ist Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll, mit dessen Uraufführung am 3. April 1869 in Kopenhagen der norwegische Komponist seinen Durchbruch feierte. Auch Franz Liszt, den Grieg 1870 während eines Studienaufenthalts in Rom traf, war von dem Werk beeindruckt, das bis heute zu den beliebtesten Klavierkonzerten bei Interpreten und Publikum gehört. Mit Lilya Zilberstein wird es in Wilhelmshaven eine Pianistin interpretieren, die zu den führenden ihrer Generation gehört. Ihren internationalen Durchbruch erlebte sie 1987 mit dem Gewinn des renommierten Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Ein Jahr darauf konnte die in Moskau geborene Pianistin bereits große Tourneen außerhalb der damaligen Sowjetunion unternehmen – ein besonderes Privileg. Als Duo-Partnerin von Martha Argerich und an der Seite von großen Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem Chicago Symphony Orchestra konzertierte sie schließlich auf der ganzen Welt. 2015 übernahm sie als erste Frau den Lehrstuhl Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Doch als Einstieg erklingen zunächst aus der Schauspielmusik „Schneeflöckchen“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski das „Melodrama“ und der „Tanz der Gaukler“. Das vom Moskauer Bolschoi-Theater beim Komponisten in Auftrag gegebene Werk erklingt heute eher selten, obwohl Tschaikowski selbst „Schneeflöckchen“ als sehr gelungen befand und es „eines meiner liebsten Kinder“ nannte. Die im zweiten Programmteil erklingende Sinfonie Nr. 5 e-Moll des russischen Komponisten entstand im Sommer 1888. Das große Thema in der letzten Schaffensphase Tschaikowskis hieß Schicksal und dominiert auch hier. Das Werk ist mit seinem Wechsel zwischen lyrischen, leichtfüßig tänzerischen und schwermütigen Themen typisch für sein Schaffen. Seit mehr als einem Jahrhundert steht diese Sinfonie in der Gunst des Publikums ganz oben. Der Komponist zweifelte jedoch zunächst an seinem Werk, erst umjubelte Aufführungen unter seiner Leitung im Ausland führten zu einem Umdenken in Bezug auf den Wert seiner Komposition.

Veranstaltungsseite: www.stadthalle-wilhelmshaven.de/sh/DE/Aktuell/Sinfoniekonzerte.php
Eintritt
ab 30,40 € bis 50,10 €
Veranstalter
Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH
Banter Deich 2
26382 Wilhelmshaven
Telefon: 04421 - 92 79 0
Fax: 04421 - 92 79 48
Veranstaltungsort
Stadthalle Wilhelmshaven
Grenzstraße 24
26382 Wilhelmshaven

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